Berufsbild Altenpfleger/-in


Der demographische Wandel ist ein wichtiges Thema in Deutschland, denn seit dem Jahr 1972 ist die Sterberate hierzulande höher als die Geburtenrate. Da die Lebenserwartung gleichzeitig immer weiter steigt, gehen Experten davon aus, dass sich die Altersstruktur in den kommenden Jahren stark verändern wird. So soll bis ins Jahr 2030 die Anzahl der in Deutschland lebenden Senioren drastisch steigen. Ein Beruf der aus diesem Grund immer weiter an Bedeutung gewinnen wird, ist der Altenpfleger.

Experten gehen davon aus, dass sich die Altersstruktur in den kommenden Jahren stark verändern wird. So soll bis ins Jahr 2030 die Anzahl der in Deutschland lebenden Senioren drastisch steigen. Der Altenpfleger wird aus diesem Grund immer weiter an Bedeutung gewinnen.

Was sind die Aufgaben eines Altenpflegers?

Wie der Name schon sagt, ist der Altenpfleger mit der Pflege alter Menschen betraut. Damit ist jedoch nicht nur die körperliche Pflege gemeint, vielmehr muss er in allen Lebenslagen unterstützen und bei der Bewältigung des Alltags helfen. Dazu gehören natürlich medizinische Aspekte wie das Anlegen und Wechseln von Verbänden, das Verabreichen von Medikamenten oder Hilfe bei der täglichen Körperhygiene. Da Altenpfleger es immer wieder auch mit dementen Patienten zu tun bekommen, müssen sie auch in diesen Situationen die richtigen Mittel finden, den Senioren die richtige Pflege zukommen zu lassen. Des Weiteren müssen sie die Senioren aber auch in Bezug auf soziale Aspekte unterstützen, ihnen bei ihrer Tagesplanung helfen, therapeutische Aufgaben übernehmen und sie zu Freizeitaktivitäten animieren.

Wie sieht die Ausbildung aus?

In der Regel dauert die Ausbildung zum Altenpfleger drei Jahre. Die Theorie, die in diesem Ratgeber grob zusammengefasst ist, wird dabei in der Berufsfachschule vermittelt und in mehreren Praktika angewendet. Im ersten Ausbildungsjahr können die künftigen Pfleger üblicherweise mit einem Bruttogehalt von bis zu 1.000 Euro rechnen. Die Ausbildungsinhalte sollen dem Azubi vor allem vermitteln, wie ein respektvoller Umgang mit alten Menschen aussieht, insbesondere, wenn diese nicht mehr für sich selbst sorgen können. Darüber hinaus erlernt er aber auch medizinisches Fachwissen, vor allem in Bezug auf Krankheiten und Verletzungen, die verstärkt im Alter auftreten. Dazu gehören unter anderem:

  • Alzheimer
  • Parkinson
  • Diabetes
  • Inkontinenz
  • Bluthochdruck

Die Auszubildenden sollen aber auch lernen, wie sie alten Menschen helfen können, sich nach einer Erkrankung, wie einem Herzinfarkt, oder einer Verletzung, wie einem Bruch, wieder regenerieren zu können.

Welche Voraussetzungen sollte man mit bringen?

Die meisten Arbeitgeber in diesem Sektor verlangen die mittlere Reife, einige geben sich aber auch mit dem Hauptschulabschluss zufrieden. Auf gute Noten in bestimmten Fächern legen Arbeitgeber aber in der Regel weniger wert, gute Kenntnisse der deutschen Sprache sind hilfreich. Wichtiger sind jedoch Eigenschaften wie Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und Durchhaltevermögen. Darüber hinaus sollte man von Natur aus gerne mit alten Menschen arbeiten, Empathie zeigen und bereit sein, Überstunden und Nachtdienst zu leisten.

Nach der Ausbildung…

Nach dem Abschluss der Ausbildung hat der Altenpfleger die Möglichkeit in einem Pflegeheim zu arbeiten. In staatlichen und kirchlichen Einrichtungen liegt das Einstiegsgehalt in der Regel bei etwa 2.000 bis 2.3000 Euro brutto, private Organisationen legen eigene Gehälter fest. Mit zunehmender Berufserfahrung und Weiterbildung steigt der Verdienst üblicherweise. Eine Weiterbildung kann zum Beispiel eine Spezialisierung auf einen bestimmten Pflegebereich oder eine Fortbildung zum Fachwirt für Gesundheitswesen einschließen. Darüber hinaus kann auch ein Studium in den Bereichen Gerontologie, Soziale Arbeit oder Pflegemanagement auf die Ausbildung aufbauen.

Weiterführende Links

Zum Abschluss noch einige hilfreiche Links zum Thema Altenpfleger

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