Die Probezeit sicher überstehen


Fängt man als Mitarbeiter neu in einem Unternehmen an, gilt es einige Hindernisse zu überwinden. Das größte Hindernis ist wohl die Probezeit. Innerhalb dieser Zeit kann der Arbeitgeber dem neu eingestellten Arbeitnehmer ohne Angabe von Gründen kündigen. Nutzen Sie also die Probezeit, um Ihre Stärken ins rechte Licht zu rücken.

Fängt man als Mitarbeiter in einem neuen Unternehmen an, gilt es erst einmal einige Hindernisse zu überwinden, bevor man sich wirklich "zuhause" fühlt in dem Job. Das größte aller Hindernisse in der ersten Zeit ist die Probezeit. Innerhalb von einer vorher vereinbarten Anzahl an Wochen oder Monaten kann einem neu eingestellten Arbeitnehmer der Job ohne Angabe von Gründen vom Arbeitgeber gekündigt werden. Aus diesem Grund sollte man in dieser Periode besonderen Wert darauf legen, sich und seine Stärken ins rechte Licht zu rücken. Vergessen darf man dabei nicht, dass man schließlich nicht umsonst den Job bekommen hat, ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein ist also angebracht, auf der anderen Seite sollte man es nicht übertreiben. Und sich selbst in der Probezeit anders zu präsentieren als man wirklich ist, bringt in den meisten Fällen auch wenig, denn wenn der Chef nach dieser Zeit merkt, mit wem er es wirklich zu tun hat, ist das ebenfalls keine Basis für eine gute Zusammenarbeit.

Es gilt zunächst einmal, grobe Fehler zu vermeiden, wobei aber jeder nur ein Mensch ist und gerade, wenn man eine neue Stelle antritt, ist es ganz normal, dass Fehler geschehen, weil man die Gegebenheiten im Job und die Zusammenarbeit im Team noch nicht genau kennt. Das eine oder andere Fettnäpfchen wird in dieser Zeit ganz sicher bereitstehen, das ist kaum zu vermeiden. Doch man kann zumindest vermeiden, dass zwischenmenschlich schon gleich etwas schief geht. So ist beispielsweise zu beachten, dass man nicht unbedingt als Letzter morgens im Büro ist und dafür am Abend wieder als Erster geht. Kommt man mal zu spät, ist das kein Malheur, insofern es dafür einen guten Grund gibt, doch bei mehreren Wiederholungen solcher Vorkommnisse kann es schon sein, dass dies dem Chef und den Mitarbeitern ein Dorn im Auge ist.

Die Probezeit muss von demjenigen, der neu eingestellt wurde, in einer Art Balanceakt überstanden werden. Man sollte sich nicht zu aufsässig, locker oder dominant zeigen, auf der anderen Seite aber auch nicht nur still in der Ecke sitzen, da man dem Chef so bestimmt nicht besonders positiv auffällt. Die Probezeit dient schließlich dazu, dass beide Seiten sich besser kennenlernen und dass am Ende festgestellt werden kann, ob das Arbeitsverhältnis bestehen bleiben soll oder ob man sich lieber wieder von dem neuen Mitarbeiter trennt. Mit ein wenig gesundem Menschenverstand in den richtigen Situationen und einer aufmerksamen und gleichzeitig nicht aufdringlichen Haltung sollte aber so gut wie jeder diese Phase überstehen.

 

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