Home » Forum Arbeit » Richtig bewerben » kein Job trotz Weiterbildung

 

Informieren Sie sich hier über die Erfahrungen von anderen Jobsuchenden.
Finden Sie Antworten und Tipps im Forum für Arbeitsuchende.
Sie möchten selber einen Beitrag schreiben? Um unser Forum zu schützen
erlauben wir nur regisitrierten Mitgliedern, eigene Beiträge zu schreiben.
Bitte registrieren Sie sich hier.


Beitrag von Tschentscher, geschrieben am 09.02.2004 16:25

kein Job trotz Weiterbildung

Ich habe von 04/2002-04/2003 an einer Weiterbildung Finanz-und Lohnbuchführung mit Datev und SAP,incl. 3-monatigem Praktikum,teilgenommen und habe trotzdem noch keine Arbeit. 15 Jahre Berufserfahrung hatte ich davor schon im Vertrieb und in der Finanzbuchhaltung, aber ich habe keine kaufmännische Ausbildung !!! Scheinbar zählt nicht mehr die Erfahrung ! Meine Bewerbung wurde von zwei Kommunikationstrainern mit o.k. abgesegnet.





Beitrag von paul0207, geschrieben am 24.05.2004 09:02

Ich habe auchan einer Weiterbildng teilgenommen(von12/02-12/03)
Habe einekaufm. Ausbildung und ca. 20 Jahre Berufserfahrung in der Auftragsbearbeitung und der vorb. Buchhaltung. Trotzdem finde ich seit 5 Monate keine Anstelung. Ich bin 43 Jahre jung aber für die Wirtschaft zu alt. Berufserfahrung und der Wille zum Arbeiten zählt nicht mehr viel.



Beitrag von nueschel83, geschrieben am 08.07.2004 08:02

Hallo mir geht es ähnlich ich habe an einen Lehrgang mit dem Themeninhalt Finanzwesen und Controlling im SAP R3 System teilgenommen und Suche nun einen passenden Arbeitgeber,ich habe ebenfalls eine kaufmännische Ausbildung. Ich bin mit 21 Jahren noch zu Jung ein Langzeitarbeitsloser zu sein.





Beitrag von ASmentek, geschrieben am 29.10.2004 13:29

ich wohne in München und habe das gleiche Problem. Habe eine Weiterbildung im Personalwesen/Lohn- und Gehaltsbuchhaltung gemacht und bekomme nur Absagen. Ich selbst habe auch schon viele Gesuche geschaltet, alles bisher ohne Erfolg. Sicherlich ist es so wie Herr Tschentscher sagt, Erfahrungen im Berufsleben zählen nicht mehr. Ich selbst bin auch 52 Jahre und habe mich immer versucht zu qualifizieren je nach Marktlage. Ich bin schon ganz verzweifelt, weil ich sehr gerne wieder ins Berufsleben eingegliedert werden möchte. War in meinem ganzen Arbeitsjahren noch nie arbeitslos. Ich bin kein Mensch für zu Hause. Ich brauche einen gesunden Stress und den Umgang mit Menschen. Möchte gern in einem kleineren Betrieb als Büroallrounderin arbeiten.



Beitrag von alf_so, geschrieben am 07.04.2005 12:57

Doch, doch, Berufserfahrung zählt! Meiner Meinung und Erfahrung nach - habe ebenfalls 16 Berufsjahre auf dem Puckel - sogar mehr als Zeugnisse, aber die Gesamtsituation ist eben der BESCHISSEN, dass die Arbeitgeber total übergeschnappt sind und sich derzeit alles leisten können. Wenn du in der IT-Branche nicht mindestens die letzten 5 Jahre genu so gelebt UND GEARBEITET hast, wie die Herren sich das vorstellen, einschliesslich der gewünschten Programmiersprachen, Versionen, Module unsw., dann hast du keine chance. Und bist dann noch jenseits der 35? LASS DICH BEERDIGEN!





Beitrag von gunnar007p, geschrieben am 13.06.2005 14:32

Ich denke in D sind wir bei der Politic so verkauft wie kein anderen land zuvor. Die scheffeln sich die Kohle rein kümmern sich um nichts. Versclaffen was in die welt angeht und werden auch noch mit spitze gehälter weiter bezalht. Wir braucht mal ein aufstand so nicht mit uns. Ich bin eine Harz 4 Säuche 44 D-Kanadier Maschenbauer ausgenommen nur noch von Zeitvertreib. 9€ putzfrau gehälter die stünde das sollen dieda oben mal mt wirtschaften die fucking assholes!



Beitrag von Jimmy01, geschrieben am 14.06.2005 09:51

Hallo und guten Tag zusammen,

mit Wut im Bauch lese ich hier die Beiträge. In der Rubrik
"ist man mit 55 Jahren zu alt für diese berufswelt"
habe ich schon einen Beitrag veröffentlicht, der auch hierher passt.Ich habe ihn deshalb hierher kopiert.

Ich meine, daß unabhängig von der beruflichen Ausbildung oder dem jeweiligen Ausbildungsstand ältere Arbeitnehmer keine Chance haben. Hier scheint mir System in der Handlungsweise zu liegen. Hier wird auf ein "Wissen" und "now how" verzichtet, was einen volkswirtschaftlichen Schaden darstellt. Ich frage mich nur, warum das so ist. Vielmehr habe ich aber auchen einen Verdacht warum diese "Praxis" vorherrscht. Vorgeschobene Gründe sind immer, daß der Arbeitnehmer (AN) zu alt ist. Der AN kostet zu viel. Der AN ist fast unkündbar. Alle diese Argumente sind sehr schnell widerlegt. Es gibt für ältere AN über 52 Jahre in Deutschland keinen Kündigungschutz mehr, somit kann auch keiner zu alt sein ! Zu teuer sind ältere AN auch nicht. Es gibt staatlicherseits etliche Zuschussmöglichkeiten ! Also was ist es, daß die Wirtschaft davon abhält, ältere AN einzustellen ?

Meine Vermutung warum es so ist, möchte ich anhand einens Beispieles erklären:

Vor ca. einem Jahr wurde im Raum Karlsruhe mehre Unternehmer befragt, welche qualifizierten AN sie denn suchen würden. Da wurde z.Bsp. von einem Unternehmer geantwortet, ich suche Elektroniker und Programmierer. Daraufhin würde beim Arbeitsamt Karlsruhe (heute Agentur für Arbeit!) nachgefragt, wieviel AN denn zur Vermittlung zur Verfügung stehen. Es wurde darauf erklärt, von den einen ca. 500 und von den anderen ca. 300 AN. Dem Unternehmer wurden daraufhin diese Zahlen vorgehalten und er wurde gefragt warum er denn davon niemanden einstellen würde. Der Unternehmer hat daraufhin erklärt, dass es sich ja um deutsche AN handeln würde, für die er kein Interesse habe diesen einen Arbeitsplatz anzubieten. Auf die darauf folgende frage, warum das denn so ist, wurde erklärt, deutsche AN sind zu teuer, zu renitent und haben immer widerspruch. Mit andern Worten deutsche AN sind nicht mehr so "formbar" wie ausländische AN aus dem Ostblock oder der dritten Welt. Mir war dann auch sofort klar geworden, wieso sämtliche Arbeitgebervereinigungen die jetzige Regierung bei der Bestrebung der Reformierung der Ausländergestzgebung und des Zuwanderungsgesetzes unterstützt haben. Schöne neue Welt !

Dies Beispiel zeigt doch sehr deutlich, dass nicht nur die grossen Aktiengesellschaften, sondern auch die mittelständische Wirtschaft an den bestehenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten einen grossen Beitrag mit zu verantworten haben.

Ich kann wirklich uns nur allen wünschen, dass endlich alle zur "Besinnung" kommen. Wollen wir das wirklich alles, so wie aus dem Ruder läuft, aufrechterhalten ? Meinen und glauben denn alle, daß mit einer neuen Regierung alles besser wird ? Wer dieses glaubt, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann ! In diesem Sinne, was ja wohl heute vorherrscht,

"Nach mir die Sinntflut"






Beitrag von Jimmy01, geschrieben am 17.06.2005 10:32

Ich wundere mich nur, dass kein weiterer Kommentar auf mein bisherigen Beitrag erfolgt. Haben die "Leser", bzw. "User" keine Meinung dazu ? Wollen Sie vielleicht auch keine Meinung haben ? Evtl. aus Angst, daß ein Arbeitgeber auch diese Beiträge lesen könnte. Dann fehlt es also an "Zivilcourage". Schönes Deutschland und schöne neue Welt. Wenn es tatsächlich an Zivilcourage fehlen sollte, kann ich nur meine Verachtung mit Nachdruck zum Ausdruck bringen. Solche Frauen und Männer braucht das land, sei es auf Arbeitgeber- oder auf Arbeitnehmerseite !



Beitrag von Anne, geschrieben am 17.09.2005 20:25

Ja, lieber Jimmy

anscheinend, fehlt es vielen Menschen an Zivilcourage, die diese Menschen nicht nötig hätten. Aber dieses Land braucht die Duckmäuser, die sich auch sehr gern vor der eigenen Meinung drücken, de facto als Schutz vor dem eigenen Image. Nur keinen Schaden, das könnte weitgehenst das eigene Image schaden. Wer anderen keinen Schaden zufügt ist/wird selbst geschädigt oder: "Gott bewahre uns vor, der Sintflut"

Du hast vollkommen recht, wer braucht das Potential, das Wissen und das Know How reifere AN, hierzulande? Haben wir susgedient und wer zahlt letztendlich die Zeche für die Missstände und die egoistische Haltung vieler Unternehmen?

Letztendlich, insofern sie nicht selbst verschwinden, von selbst!!! Mich berührt vorallem, dass sich wenige Menschen zur eigenen Zivilcourage nicht bekennen (wollen). Es scheint bequemer aber vorallem salonfähig "lieber zu schweigen, da jedes Schweigen angeblich die eigene Haut rettet, als sehr kurzsichtig".

Ich kann deinen Artikel, der sehr professionell geschrieben wurde, vollends nur unterstützen.

Leider reicht eine Überzeugung kaum aus, um die Menschen zur "Besinnung" zu bringen.

Vielen Dank für deinen hochkarätigen Artikel.

Liebe Grüsse, Anne



Beitrag von Misspaper, geschrieben am 19.07.2006 07:58

Hallo Zusammen,

ich kann euren Frust sehr gut verstehen - ich sitze selber zu Hause und möchte eigentlich viel lieber arbeiten gehen.

Allerdings wird mir immer unter die Nase gehalten, dass das 1 Jahr Praxis, das ich habe, viiiiiiiiiiiieeeeeel zu wenig Berufserfahrung darstellt und ich ja im Übrigen im "besten Alter" bin.

Gründe für Ablehnungen gibt es also mehr als genug...

Gruß,

Misspaper





Neuer Beitrag

 

Um eigene Beiträge ins Forum zu stellen, müssen Sie in Rekruter.de angemeldet sein. Wenn Sie bereits ein Benutzerkonto haben, loggen Sie sich bitte ein.

Zur Anmeldung

Zum Login

 

Login