Home » Forum Arbeit » Richtig bewerben » Ist man mit 55 Jahren zu alt für die Berufswelt

 

Informieren Sie sich hier über die Erfahrungen von anderen Jobsuchenden.
Finden Sie Antworten und Tipps im Forum für Arbeitsuchende.
Sie möchten selber einen Beitrag schreiben? Um unser Forum zu schützen
erlauben wir nur regisitrierten Mitgliedern, eigene Beiträge zu schreiben.
Bitte registrieren Sie sich hier.


Beitrag von woherz, geschrieben am 17.02.2004 10:45

Ist man mit 55 Jahren zu alt für die Berufswelt

Ich suche seit 12 Monaten eine Arbeitsstelle und das schon gar nicht mehr in meinem Beruf. Nach 97 Bewerbungen ist man einfach alle. Wer kennt hier ein "Patentmittel"?





Beitrag von cicero, geschrieben am 29.04.2004 10:31

Ich habe zwar eine über 25-jährige
Berufserfahrung als Techniker/Ing.(FH),
FB:Konstruktion, aber die Allgemeinheit
der mächtigen Industrie u. Handelsbosse
hatte vermutlich die "Arbeitsagentur"
animiert, ab 40 oder 45 Jahren einen
"Schnitt", d.h. ab diesem "Alter" soll
es keine Einstellungen in Normalfirmen,
d.h.nur noch über sog."Zeitarbeitsver-
leiher" und "Entleiher"(Firmen) geben.
Nur das "gemeine Volk" soll davon erst
erfahren, wenn es vermutlich "zu spät"
ist!



Beitrag von cicero, geschrieben am 29.04.2004 10:34

Nach dem Finanzcrash 1931 war die deutsche Industrie dem Bankrott nahe. Fritz Thyssen schloß sich offiziell der nationalsozialistischen Partei an und unterstützte A. „Hitler“. Der größte Teil seines Vermögens floß durch die »BANK VOOR HANDEL«, die wiederum die »UNION-BANK« kontrollierte. Die »Union-Bank« war eine Thyssen-Harriman-Verbindung. Ein Blick auf die Direktorenliste zeigt, daß von acht Direktoren vier von »SKULL & BONES« und zwei Nationalsozialisten waren.

Harriman finanzierte gleichzeitig die Sowjets und die Nazis durch die »BROWN BROS.
HARRIMAN BANK«. Einer seiner engsten Verbündeten war PRESCOTT BUSH, Vater von
GEORGE BUSH, dem Ex-Präsidenten der USA.und Großvater von GEORGE W. BUSH
Beide, Prescott und George Bush, sind
Mitglieder bei »Skull & Bones«.

Bis 1936 waren über 100 amerikanische Firmen in den Aufbau der deutschen
Kriegsmaschinerie verwickelt. Darunter General Motors, Ford, International Harvester und
Du Pont. Die Motive dieser Investoren waren auf jeden Fall alles andere als nur kurzfristige
Geschäfte, da der Vertrag zwischen diesen Firmen und der deutschen Regierung so war, daß
diese keinen Pfennig aus Deutschland entnehmen durften.

Die Profite würden erst fünf Jahre später beginnen, wenn die Japaner Pearl Harbour angreifen und dadurch die USA in den 2. Weltkrieg ziehen würden. Wie Sie sehen, war zu dieser Zeit schon alles bis ins Detail geplant. Doch nur die Insider wußten es.

Die letzten Geschehnisse werden hier von Des Griffin noch einmal zusammengefaßt:

»Die Internationalen Bankiers und ihre Agenten riefen die Zustände hervor, die zum 1. Weltkrieg führten; sie schlugen finanzielle Beute aus dem Krieg, sie finanzierten die russische Revolution und ergriffen die Kontrolle über dieses weite Land, sie manipulierten die Geschehnisse,, »in »»Europa nach dem Krieg in einer Weise, die »einen Zustand schafft« (nach den Worten von Edward Stanton), infolgedessen sie finanziell »im Himmel saßen,,, sie benutzten amerikanische Gelder, für die sie riesige Provisionen einstrichen, und Deutschlands Industrie »mit den neuesten technischen Einrichtungen auszurüsten« und »sie mit Abstand zur zweitbesten der Welt zu entwickeln«; bei ihren Manipulationen haben diese skrupellosen Monopolgeier die Deutschen benutzt und dermaßen ausgenutzt, daß sie eigentlich deren unvergänglichen Haß verdient hätten, und während sie die deutsche Industrie aufbauten, gleichzeitig aber die deutsche Bevölkerung bekämpften, haben sie den Weg vorbereitet, auf dem ein starker Mann die politische Bühne betreten konnte, der die Massen für seine »Sache« gewinnen würde, indem er ihnen Freiheit von den internationalen Finanzräubern versprach. Das Deutschland der 30-er Jahre war eine von den internationalen Bankiers gebaute Zeitbombe, die auf eine Person wie "Hitler" gewartet hatte, der die Szene betreten und die Kontrolle ergreifen würde.« (Des Griffin, »Die Absteiger«).





Beitrag von t.allbach, geschrieben am 27.01.2005 14:45

hallo cicero,
was haben deine aussagen mit der eigentlichen frage zutun?

es ist war, da gibt es eine teorie,die besagt das solche wie rotschild u.co. ein großes spiel spielen.

es gibt aber auch die aussage das z.b. georg w. bush der amt. pr.der usa von diesem weg abgewichen ist. ich will
damit sagen "georg w bush hat sich für einenanderen weg entsch" er ist christ so sagt man.
ach noch was ich kenne keinen christen ohne fehler.

bin mit dir einer meinung, man sollte die augen offen halten, um die zeichen der zeit zu erkennen.

in allem sollten wir uns auf JC verlassen!



Beitrag von Bonnyhro, geschrieben am 27.01.2005 21:41

t.allbach Was Du und cicero hat ein Körnchen Wahrheit in sich, aber mir hat mal auf ne blöde Frage ( Tschuldigung), wegen Arbeit, Umschulung, ABM, SAM der Arbeitsvermittler gesagt:"Gehen Sie nach draussen auf die Strasse, dort liegt genug Arbeit, Sie müssen sie nur aufheben und anfangen!!" Was hatte ich davon nicht`s. Ich habe mich mit Mühe und Not um Arbeit bemüht, hab es zwar immer irgendwie geschafft aber für was für einen Preis?!?! Ich habe in der Gebäudereinigung gearbeitet und Mai 2004 im Sicherheitsgewerbe, hab den §34a Schein gemacht, hab den PKW-Führerschein gemacht, und für was? Dafür darf ich jetzt für die nächsten sechs Monaten Projektarbeiter machen und mich zum Hausmeister heranbilden. Damit ich hinterher auch keine Arbeit bekomme.





Beitrag von THUERI03, geschrieben am 24.05.2005 15:43

Hallo Cicero,

was soll der Beitrag hier ??????

Wollen Sie sich als Historiker bewerben ??

Das mit ollen Kamellen ? Ich denke die Foren sind da um sich beim Thema Bewerben und Arbeitsmarkt zu helfen bzw Erfahrungen auszutauschen, oder sehe ich das falsch ?

In diesem Sinne, tschüss



Beitrag von Jimmy01, geschrieben am 03.06.2005 11:09

Wenn ich das alles lese, sorry, dann kommt mir die "Galle" hoch. Was mit den Menschen angestellt, wird spottet jeder Beschreibung. Wie kann man als Gesellschaft nur auf ältere Arbeitnehmer verzichten wollen; die Erfahrungen, das now how, auf das alles will man verzichten ? Aber so sieht es aus, es ist anscheinend so ! Welch ein volswirtschaftlicher Schaden, der durch diese Praxis entsteht.

Auch ich vermute, dass es mit System so gewollt ist und durchgeführt wird. Die Gewinne für Unternehmen sind um so höher, um so mehr "Unruhe" und "Unsicherheit" in einer Gesellschaft vorhanden sind. Ich möchte mich nicht als politisch linkslastig bezeichnen, bin eher als Konservativ einzustufen. Aber als Wirtschaftsjurist habe ich durch Erfahrungen gelernt, wie die Gewinne eines Unternehmens maximiert, wobei die steuerliche Belastung optimiert wird. Ich weiss aus der Praxis, wie die sogenannten "Heuschrecken" verfahren, also was gemacht werden muss, um ein Unternehmen ausbluten zu lassen. Ich möchte es bei diesem Kommentar bewenden lassen. Nur noch eines, ich als eher konservativer Zeitgenosse komme sehr ins "grübeln" über diese Handlungsweise, die ich nicht billige. Ich tendiere deshalb politisch dazu, nicht mehr die politischen Parteien zu unterstützen, die eine solche handlungsweise auch noch billigen. Wo bleibt die soziale Gerechtigkeit, wobei man fragen kann, was ist schon gerecht ! Aber wenn ich schon im Ansatz die soziale Gerechtigkeit von vorherein "bei Seite schiebe", dann scheint mir das nicht der richtige "Weg" zu sein.

Wie hat sich Heiner Geissler (ehemaliger Generalsekretär der CDU unter der Kohlregierung) vor einigen Tagen geäussert: "wenn wir in Deutschland nicht aufpassen, dass es einigermassen gerecht zu geht, werden uns eines Tages noch die Brocken um die Ohren fliegen."

Hier kann ich nur beipflichten und möchte es dabei bewenden lassen.

Ich bitte um Reaktionen auf diesen Beitrag. Denken andere genauso ? oder bin ich mit meiner Meinung alleine ? Danke !



Beitrag von THUERI03, geschrieben am 09.06.2005 14:01

Hallo Jimmy01,

dem Sinne nach kann ich nur beipflichten.Auch bin in diesem biblischen Alter, habe aber als freiberuflicher Dozent nicht so die Abhängigkeit von einer Altersbergrenzung, nur von der tollen Bildungspolitik !

Aber etwas anderes, ich finde es zu einfach immer nur zu sagen die AG wollen ihre Profite maximieren. Das mag sicher für einige gelten, aber für die Mehrzahl Freiberufler, Handwerker kleine Unternehmen sicherlich nicht.

Auch ich bin in gewissen Sinne Unternehmer. Ich kann auch auf einem bestimmten Stundensatz beharren, nur wenn durch die enorme Konkurenz ( Massenentlassungen in der Erwachsenenbildung ) die Stundensätze in den Keller gehen, kann ich zwar sagen, dafür arbeite ich doch nicht !!! Dann habe ich zwei Möglichkeiten, ich arbeite wirklich nicht, weil keine Aufträge oder ich passe mich Zähneknirschend an und sage besser als garnichts.

Allgemein gesehen sollte man noch folgendes Bedenken: Wir haben in vielen Bereichen, TV, Waschmaschinen usw usw die Marktsättigung erreicht. Von Ersatz bzw Reparatur kann kein Unternehmen leben. ErZusammen mit der demographischen Entwicklung kann das für ein entsprechendes Unternehmen es MUSS dorthin gehen wo neue Märkte sind ! Das bedeutet natürlich im günstigsten Falle das die Entwicklung und Forschung hier bleibt, die Produktion z. B. nach Polen geht. Auch um die Importbeschränkungen solcher Waren zu umgehen. Ausserdem haben solche Aktionen und deren Folgekosten hier positive steuerliche Auswirkungen für den Rest des Unternehmens ! Hier setzt u. A. die Scheinheiligkeit der Politik an !

Der letzte Punkt: Ein riesen Problem besteht darin, dass es kaum noch Arbeitsplätze für schlecht Ausgebildete gibt ! Früher konnte jemand der die Schule versiebt hat wenigstens auf einen Job als Hilfsarbeiter oder Anlernlinng hoffen. Das gibt es heute kaum noch. Das bedeutet ich muss, sobald ich den ersten Schritt in die Schule setzte, lernen lernen lernen um mich nicht nur für Deutschland sondern EU - Weit ( !!! ) zu qualifizieren.

Das waren ein paar Anregungen. Frohes Diskutieren wünsche ich.



Beitrag von Jimmy01, geschrieben am 13.06.2005 11:04

Hallo THURI03,

ersteinmal vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich möchte jedoch darauf etwas erwidern.

Ich meine, daß unabhängig von der beruflichen Ausbildung oder dem jeweiligen Ausbildungsstand ältere Arbeitnehmer keine Chance haben. Hier scheint mir System in der Handlungsweise zu liegen. Hier wird auf ein "Wissen" und "now how" verzichtet, was einen volkswirtschaftlichen Schaden darstellt. Ich frage mich nur, warum das so ist. Vielmehr habe ich aber auchen einen Verdacht warum diese "Praxis" vorherrscht. Vorgeschobene Gründe sind immer, daß der Arbeitnehmer (AN) zu alt ist. Der AN kostet zu viel. Der AN ist fast unkündbar. Alle diese Argumente sind sehr schnell widerlegt. Es gibt für ältere AN über 52 Jahre in Deutschland keinen Kündigungschutz mehr, somit kann auch keiner zu alt sein ! Zu teuer sind ältere AN auch nicht. Es gibt staatlicherseits etliche Zuschussmöglichkeiten ! Also was ist es, daß die Wirtschaft davon abhält, ältere AN einzustellen ?

Meine Vermutung warum es so ist, möchte ich anhand einens Beispieles erklären:

Vor ca. einem Jahr wurde im Raum Karlsruhe mehre Unternehmer befragt, welche qualifizierten AN sie denn suchen würden. Da wurde z.Bsp. von einem Unternehmer geantwortet, ich suche Elektroniker und Programmierer. Daraufhin würde beim Arbeitsamt Karlsruhe (heute Agentur für Arbeit!) nachgefragt, wieviel AN denn zur Vermittlung zur Verfügung stehen. Es wurde darauf erklärt, von den einen ca. 500 und von den anderen ca. 300 AN. Dem Unternehmer wurden daraufhin diese Zahlen vorgehalten und er wurde gefragt warum er denn davon niemanden einstellen würde. Der Unternehmer hat daraufhin erklärt, dass es sich ja um deutsche AN handeln würde, für die er kein Interesse habe diesen einen Arbeitsplatz anzubieten. Auf die darauf folgende frage, warum das denn so ist, wurde erklärt, deutsche AN sind zu teuer, zu renitent und haben immer widerspruch. Mit andern Worten deutsche AN sind nicht mehr so "formbar" wie ausländische AN aus dem Ostblock oder der dritten Welt. Mir war dann auch sofort klar geworden, wieso sämtliche Arbeitgebervereinigungen die jetzige Regierung bei der Bestrebung der Reformierung der Ausländergestzgebung und des Zuwanderungsgesetzes unterstützt haben. Schöne neue Welt !

Dies Beispiel zeigt doch sehr deutlich, dass nicht nur die grossen Aktiengesellschaften, sondern auch die mittelständische Wirtschaft an den bestehenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten einen grossen Beitrag mit zu verantworten haben.

Ich kann wirklich uns nur allen wünschen, dass endlich alle zur "Besinnung" kommen. Wollen wir das wirklich alles, so wie aus dem Ruder läuft, aufrechterhalten ? Meinen und glauben denn alle, daß mit einer neuen Regierung alles besser wird ? Wer dieses glaubt, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann ! In diesem Sinne, was ja wohl heute vorherrscht,

"Nach mir die Sinntflut"



Beitrag von Jimmy01, geschrieben am 17.06.2005 10:32

Ich wundere mich nur, dass kein weiterer Kommentar auf mein bisherigen Beitrag erfolgt. Haben die "Leser", bzw. "User" keine Meinung dazu ? Wollen Sie vielleicht auch keine Meinung haben ? Evtl. aus Angst, daß ein Arbeitgeber auch diese Beiträge lesen könnte. Dann fehlt es also an "Zivilcourage". Schönes Deutschland und schöne neue Welt. Wenn es tatsächlich an Zivilcourage fehlen sollte, kann ich nur meine Verachtung mit Nachdruck zum Ausdruck bringen. Solche Frauen und Männer braucht das land, sei es auf Arbeitgeber- oder auf Arbeitnehmerseite !



Beitrag von THUERI03, geschrieben am 21.06.2005 14:56

Hallo Jimmy01, aber aber, warum gleich so aggressiv ?

Zum ersten: Welche Einflussmöglichkeiten haben wir denn ? Ein zentrales Dilemma an der kommenden Wahl ist ja, dass es keine Alternativen gibt ! Der Spielraum JEDER Regierung ist recht klein um das Steuer wirklich herumzuwerfen und etwas zu bewegen.
Zum zweiten: Natürlich nutzen viele auf der AG Seite die Möglichkeit Tarifliche Absprachen, unbeliebte Regelungen, Löhne usw auszuhebeln oder ganz zu kippen. Alleine der Ruf nach Lockerung des Kündigungsschutzes! Was für eine Farce! Heute schon wird überwiegend mit Zeitverträgen gearbeit, oder das Thema Praktikanten. Kürzlich gab es einen interessanten Artikel dazu in der ZEIT. Das ist Ausbeutung pur.
Hier können wirklich nur die oft beschworenen Kräfte des Marktes, allerdings anders als gemeint, etwas bewegen nämlich ein deutliches Wirtschaftswachstum damit die AN`s wieder gesucht werden und auf diese Weise ein annähern der Kräfte hergestellt wird. Denn jetzt und für wahrscheinlich sehr lange sitzen die AG`s am längeren Hebel.
Im überigen empfehle ich die Lektüre des ( Taschen )Buches: Hartz 4 Eine Abrechnung von Frau Gabriele Gillen. Die beschreibt sehr informativ die aktuelle Situation und viele Hintergründe. Die im überigen Ihre These stützen, lieber Jimmy !
Die Einzigen die noch eine echte Chance durch eine Zielgerichtete Berufs-bzw Ausbildungswahl haben, sind alle die, die jetzt einen wie auch immer geartete Ausbildung antreten! Die richtigen Fremdsprachen lernen ( Englisch plus eine z. B. Osteuropäische, eine hohe Qualifikation um den Vorsprung vor den Mitbewerbern zu bekommen und zu halten d. h. man muss seine berufliche Laufbahn nach Marketinggesetzen planen: Wie bekomme ich ein oder zwei Alleinstellungsmerkmale gegenüber Wettbewerbern und nicht zuletzt auch dieser Personenkreis muss GLOBAL agieren. Wenn mich hier keiner will muss ich eben dorthin wo ich arbeit finde. Warum sollen wir nicht auch einmal Gastarbeiter wo anders sein ?
Wer natürlich sich am Bedarf vorbei ausbildet, nicht von zu Hause weg will, der hat schon verloren ! Oder es sehr schwer.

Alle anderen, die zu früh geborenen, müssen versuchen das Beste für sich herauszuholen.

Das ist sicherlich bitter, aber da die Politik versagt hat und weiter (wahrscheinlich ) versagen wird, kann nur der EINZELNE die Chancen für sich nutzen ohne sich auf die Politik zu verlassen. Leider leider haben viele in unserem Lande diese Chance nicht oder nicht mehr.

Gruss



Beitrag von anne, geschrieben am 14.07.2005 12:48

Heute erhält man die Chance zwischen Pest und Cholera zu wählen!!!

--- oder, wie meinte Goethe: Ales Vergängiche ist ein Gleichnis! In diesem Sinne, der Abstieg ist unaufhaltsam.

...und damit die Chance der Auferstehung



Beitrag von Barny1, geschrieben am 21.03.2006 16:32

Hallo liebe Forumteilner/innen,

ich sehe das so ähnlich, was ich so von euch gelesen habe. Ich bin 58 Jahre jung und ex. Altenpfleger. Habe 3 Jahre im Doppeldienst gearbeitet, wo mich manch jüngerer Kollege/Inn gefragt hat, wie ich das nur schaffe. Bin im Februar arbeitslos geworden und habe jetzt so um die 40 Bewerbungen losgeschickt (teil schriftlich, ein kleiner Teil per Online - Bewerbung. Bis jetzt nur Absagen. Ob mein Alter daran Schuld ist, weiß ich nicht. Ich habe nur herrausbekommen, dass bei der Arbeiterwohlfahrt man versucht hat mich unter Tarif weiterzubeschäftigen. Ich habe mich gewerkschaftlich gewehrt und meinen Differenzbetrag unter Androhung von Rechtsmitteln bekommen. Ob ich bei der AWO wieder einen Arbeitsplatz bekommen werde, steht in den Sternen. So werde ich weiter meine Bewerbungen , mittlerweise bewerbe ich mich schon Bundesweit um einen Arbeitsplatz zu bekommen, weil nach Auslaufen von Arbeitslosengeld I, das Arbeitslosengeld II wartet. Meine Frau bekommt schon das große Bibbern, was auch unseren Ehefrieden erheblich stört.



Beitrag von holgerrochell, geschrieben am 23.08.2006 11:08

...in Deutschland schon, mit Sicherheit.
In anderen Ländern ist das Alter egal,
hier zählt das biologische Alter, Sympathie und die richtige Beantwortung der Fragen: 1. Was kannst Du (nicht: Was hast Du gelernt / wo sind Deine Scheine?)
2. Kannst Du morgen anfangen?

bis dennen



Beitrag von drinks, geschrieben am 29.08.2006 10:37

hallo, ich bin 42jahre und bin seit dem 01.08.2006 arbeitslos und habe 25 berwerbungen in aller form geschrieben habe bis jetzt nur absagen,ablehnungen oder die melden sich erst garnicht ich habe meine bewerbungen schon so geschrieben das ich mich völlig verkaufen will, wißt ihr wenn man seit 1979 diesen job macht und sitzt dann auf der strasse da fragt man sich wirklich ob man als frau in diesen alter schon zualt ist.



Beitrag von juergenjarr, geschrieben am 05.09.2006 17:24

hallo, ich kenne diese Situation relativ gut. Nur war es nicht immer unsere Tugend "...wo eine Tür zufällt, geht eine auf....". Mir scheint, die Pharma Industrie vedient sehr gut an AN älter als 50 Jahren. Wurstelt doch nicht immer alleine herum, sondern denkt an die Flexibilität ( Wohnungswechsel ) an die Erfahrungswerte die die Jugend garnicht haben kann und wir diese als Faustpfand halten, an die innere Motivation. Setzt euch mit Gleichem zusammen und überlegt von Selbstständigkeit bis sonst wo hin.
Ich habe selber Unmengen an Bewerbungen draussen gehabt und kann das sitzen auf Pfründen nicht mehr ertragen. Es hat mich zwar unmenge an Geld gekostet ein Job zu finden und auch viele Einschnitte, aber ich habe nie den Kopf in den Sand gesteckt.



Beitrag von 270262, geschrieben am 09.10.2006 15:05

Hallo woherz,
was sind Sie von Beruf???? Bewerben Sie sich doch mal unter
Kroll-Vermittlung@web.de
vielleicht kann ich helfen. Habe schon einen 59jähr. Kranfahrer vermittelt. Einen 51jähr. Maurer usw. Es geht!!!!!!! Wichtig ist Ihre Motivation - dann kann ich helfen. Bis dann..............



Beitrag von os_haas, geschrieben am 02.05.2007 14:38

Erstmal müssen die Deutschen wieder lernen sich zu organisieren, damit wir uns besser gegen die Macht der Industrie und Politik wehren können. Ich möchte mal sehen, wie unsere "OSSI Kanzlerin" mit 7.50 € Mindestlohn über die Runde kommt, geschweige mit 3 - 4.00€ ,was in den neuen BL gezahlt wird. Mit 50 ist man nicht zu alt zum arbeiten, geht ja nicht sonst würden unsere Damen und Herren in Berlin ja nicht auf solche blöden Ideen kommen bis 67 bzw nächster Schritt bis 70 - halbtags - zu arbeiten. Was soll der ganze Dreck, eigentlich können wir die Rente abschaffen und jeder spart für sich selbst, dann wissen wir auf jeden Fall warum oder warum wir keine Rente bekommen. Bei 4 000 000 Arbeitslose zu überlegen ob die Leute bis 67 arbeiten sollen ist der blanke Hohn. Lasst die jungen Leute arbeiten, damit wir die Alten im Rentenalter unterstützen können. Die jungen Leute müssen Erfahrung sammeln und in jungen Jahren nicht erst wenn sie 50 und arbeitslos sind. Und wenn ich dann noch so einen Schwachsinn höre, daß der Lohn in Deutschland so hoch ist, daß eine 2,5% - 3% Lohnerhöhung in Ordnung ist. Man Leute wacht auf, lasst Euch nicht alles gefallen. Die 3 % sind schon durch die Mehrwertssteuer weg. Dann steigt das Benzin zu den Ferien immer ohne Ende. Ach , ich hab vergessen, die kleine Leute brauchen nicht mit dem Auto fahren, die können ja mit dem Pferd zu Arbeit. Warum bezahlen unsere Politiker keine Sozialabgaben? Warum kann ein Politiker nach 8 Jahren Amtszeit eine fette Pension abgreifen? Warum bekommen EU Parlamentarier 260.- € Tagespauschale. Welcher Monteur bekommt von seinem Arbeitgeber 260.-€ Auslöse am Tag? Wenn wir nicht anfangen uns mit den Gewerkschaften, wie sie früher mal waren, zu organisieren, werden die Herren und Damen in Berlin uns noch unser letztes Hemd ausziehen. Die 50 jährigen Arbeitssuchende müßten es doch wissen, das man nur in der Gruppe zum Ziel kommt. Die Herren Wirtschaftsexperten warnen vor Streik, warum wohl? Weil sie Angst haben nicht mehr so eine fette Dividende zu bekommen. Ich glaube es gibt auf der ganzen Welt nicht so viele Ang.... wie in Deutschland.



Beitrag von linni, geschrieben am 06.06.2009 16:56

Hallo.Tja,ich kenne die Probleme hier alle sehr gut.Ich bin 41 Jahre jung(sehe aber aus wie 28),arbeite seit insgesamt 23 Jahren im Servicebereich der gehobenen Gastronomie.Seit 4 Monaten nun arb.los und das obwohl ich hochmotiviert bin,sehr gut ausgebildet bin,gute Arbeitspapiere und Referenzen vorweisen kann-das aber keinen interessiert,da ich zu überqualifiziert bin (und zu alt sowieso).
Ich habe sicher schon 50 Bewerbungen verschickt-ohne großen Erfolg!(Und schreiben kann ich!!)Die meisten melden sich erst mal garnicht.Auf Anfrage meinerseits nach etwa 10 Tagen dann meistens die Standartformalierung:intern vergeben(aja,und warum inserieren sie dann?) oder bereits besetzt(ja klar!)Wenn die mir mal ehrlich antworten würden warum,wäre ich dankbar!!Man ist einfach schon zu alt ab 35(für meinen absoluten Lieblingsjob)!Es werden nur noch junge Menschen gesucht,die alles schon können(jaja,klar,20 Jahre jung und schon alle Erfahrungen,klar!!);Man muß mind.2 Fremdsprachen fließend können,alle Computerkenntnisse haben,Schreibmaschine sowieso perfekt,Kenntnisse und Erfahrungen seit Jahren in allen Bereichen haben(Flexibilität?),am besten alle Führerscheine besitzen,keine Kinder,keine Familie oder Angehörige,keine Interessen oder Hobbys,nur Zeit zum arbeiten!!Und dann am besten noch hunderte km umziehen!Und noch weit unter Tarif(hä,was fürn tarif?-dank den Gewerkschaften!)Mein aktuellestes Bsp.aus Frankfurt!!!:Angebot als Restaurantfachmann(nachts bis mind.1 Uhr und mind. 9 Stunden):1100 netto-....hallo,gehts noch!!Wo bitte soll das hier in "good old germany" noch hinführen-und ab September steht bei mir Alg. 2 an(haha,toll-351 euro):meine Miete kostet schon 530 euro!!
Auswandern???Ja-warum tun das wohl sooo viele!!



Beitrag von vhghb, geschrieben am 01.05.2010 03:35

Die Frage, ob man/frau mit 55 zu alt für die Berufswelt ist, ist eigentlich falsch gestellt. Ich bin 49 Jahre alt und wurde vor 3 Jahren arbeitslos, weil mein Chef die Firma mit Karacho in die Insolvenz getrieben hat.

Seither mache ich immer wieder - mel mehr, mal weniger verhohlen - die Erfahrung, dass ich für den Eintritt in ein bestehendes Team zu alt bin. Klar, nach dem Diskriminierungsgesetz könnte ich solchen Firmen an die Karre fahren, aber einen Job bringt mir das auch nicht.

Trotz langjähriger Berufserfahrung im IT-Bereich und konsequenter Weiterbildung in den letzten drei Jahren bleibt mir nur die Chance, über Personalvermittler in Projekten untergebracht zu werden. Das allerdings hat zur Folge, dass die Personalvermittler einen auch umgehend wieder feuern, wenn das Projekt abgeschlossen ist. Ich habe bisher bei keinem Personalvermittler mehr als ein Projekt angeboten bekommen.

Fazit: Firmen denken bei Einstellungen wohl immer daran, dass ein neuer Mitarbeiter/eine neue Mitarbeiterin mindestens 20 Jahere im Unternehmen beschäftigt sein wird. Bis zu meiner Rente habe ich "nur" noch 18 Jahre.

Soll ich jetzt hoffen, dass das Rentenalter möglichst schnell auf 70 Jahre raufgesetzt wird, damit ich auf dem ersten Arbeitsmarkt noch eine klitzekleine Chance habe?



Beitrag von abetche, geschrieben am 17.05.2010 09:39

Meine persönliche Erfahrung mit älteren Kollegen ist, bin selbst gerade 31, dass die Einstellung zur Arbeit selbst anders ist als bei jüngeren Leuten. Die jungen Leute sehen noch das ganze Berufsleben vor sich und arbeiten entsprechend auch engagiert voran. Die älteren dagegen haben nur noch die wenigen Jahren vor sich und versuchen nur noch die Zeit irgendwie rumzukriegen. Vielleicht ist es das Problem? Also, je jünger desto engagierter und dementsprechend leistungsfähiger.

Wer also im hohen Alter arbeitslos wird hat nun wirklich die A-Karte gezogen. Da hilft nur noch Selbstständigkeit.

Seit ich selbst auf der Suche bin, habe ich noch nie eine Stelle gesehen, wo es ausdrücklich ältere Menschen gewünscht sind. Entweder Berufsanfänger oder nur 2 bis 7 Jahren Berufserfahrung.



Beitrag von nokas, geschrieben am 21.07.2010 14:10

Um Himmels Willen, die angesprochenen Dinge sind doch alle schon ewig bekannt, aber was kann man denn nur machen, als wenig begabter aber dennoch arbeitsinteressierter 57-Ender.



Beitrag von DieterJahn, geschrieben am 11.05.2012 18:18

Hallo,
wie ich hier es ersehen kann, gibt es nur ältere Beiträge.
Wird hier noch gelesen, oder geschrieben ?





Neuer Beitrag

 

Um eigene Beiträge ins Forum zu stellen, müssen Sie in Rekruter.de angemeldet sein. Wenn Sie bereits ein Benutzerkonto haben, loggen Sie sich bitte ein.

Zur Anmeldung

Zum Login

 

Login