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Masterstudium neben dem Job - mit dem richtigen Zeitmanagement kein Problem



Das Leben ist ein stetiges Lernen. Das berufsbegleitende Masterstudium ist die höchste Stufe der Weiterbildung. Zahlreiche Anbieter arbeiten mit unterschiedlichen Modellen. Entscheidend sind persönliches Lernverhalten und persönliche Interesse. Ein Masterstudium ist eine Entscheidung fürs Leben und dauert zwischen 12 bis 36 Monate.

Das Leben ist ein stetiges Lernen. Neben zahlreichen Fortbildungen stellt ein Masterstudium, das berufsbegleitend angeboten wird, die höchste Stufe der Weiterbildung dar. Der Vorteil ist, Sie bleiben weiter im Job und verdienen Ihren Lebensunterhalt, der Mastertitel bietet aber bessere Karrierechancen und verspricht eine bessere Bezahlung. Die Mehrfachbelastung mit Job, Studium, Familie, Haushalt, Hobbies und gewisser Auszeiten über einen längeren Zeitraum hinweg ist jedoch nicht zu unterschätzen. Mit dem richtigen Zeitmanagement kann das dennoch gut gelingen.

Eine gute Studienplanung ist das A und O

Am Anfang jeder guten Studienplanung steht natürlich die Frage, welches berufsbegleitende Masterstudium für Sie in Frage kommt. Zahlreiche Anbieter arbeiten mit unterschiedlichen Modellen. Hier kommt es auf Ihr persönliches Lernverhalten und Ihre persönlichen Interessen an. Ein Masterstudium ist eine Entscheidung fürs Leben und dauert zwischen 12 bis 36 Monate. Auch finanziell kommen 10.000,-- bis 20.000,-- Euro auf Sie zu. Da sollte schon alles passen.



Wie schaut es mit der individuellen Betreuung des Anbieters, zum Beispiel bei der Masterarbeit oder bei Fragen, aus? Gibt es zusätzliche, versteckte Kosten? Sind Fachliteratur und Skripte bereits im Preis inbegriffen? Werden Lerngruppen und zusätzliche Workshops zur Vertiefung angeboten?

Die Finanzierung muss gesichert sein. Informieren Sie sich über Zuschussprogramme. Auch Ihr Arbeitgeber mag sich eventuell an den Kosten beteiligen. Nutzen Sie die Beratungsangebote diverser Anbieter, um sich umfassend zu informieren.

Sind die äußeren Umstände soweit abgeklärt und der richtige Anbieter gefunden, kommt es ganz auf Sie an. Disziplin, Ehrgeiz, Zielstrebigkeit, Energie und Fleiß sollten Sie mitbringen. Letztendlich entscheiden aber zwei Faktoren über Erfolg oder Misserfolg Ihres Studiums, Ihre Motivation und Ihr Zeitmanagement.

Eine positive Einstellung hilft weiter, wohingegen ein negatives Mindset auch zu negativen Ergebnissen führen wird. Glauben Sie an sich, Sie schaffen das. Überlegen Sie dabei auch wann und wo Sie am besten lernen können und schaffen Sie sich die entsprechende Wohlfühlatmosphäre zum Lernen, dann geht dieses gleich leichter von der Hand.

Perfekt unperfekt

Wer neben dem Beruf ein Studium absolviert darf sich von vornherein von einem übertriebenen Perfektionismus verabschieden. Es kann nicht alles perfekt sein. Setzen Sie Prioritäten. Überlegen Sie, ob Sie eventuell vorübergehend im Job kürzertreten können. Planen Sie aber immer auch genügend Freizeit- und Familienzeiten ein. Nur mit Ruhepausen lässt es sich gut lernen. Motivieren Sie sich, indem Sie Ihr Ziel im Auge behalten und sich Zwischenziele setzen. Auch Pläne schmieden ist erlaubt.
Ein gutes Zeitmanagement hilft Ihnen dabei, die Motivation aufrecht zu erhalten.

Der eigene Studien- und Semesterplan

Bevor Sie nun anfangen können, gilt es daher einen Zeitplan aufzustellen und zwar einen Studien- oder Semesterplan, einen Wochenplan und sogar einen Tagesplan. Erstens helfen Ihnen Routinen, bei der Sache zu bleiben und zweitens wissen Sie so, dass Sie sich nicht verzetteln und Ihrem Ziel näher kommen.

Der Studien- oder Semesterplan umfasst das gesamte Studium. Überlegen Sie noch vor Beginn, welche Prüfungen und Arbeiten Sie in welchem Semester abschließen wollen. Eine gute Orientierung bieten die Vorschläge der Institution und die angegeben Semesterwochenstunden. Ganz wichtig, überfordern Sie sich nicht, planen Sie Urlaub und unvorhergesehene Ereignisse ein. Es kann nicht oft genug gesagt werden, Erholung und kein Zeitstress hilft Ihnen, besser zu lernen. Freuen Sie sich lieber, wenn Sie während Ihres Studiums feststellen, dass Sie besser und schneller vorankommen als ursprünglich geplant.

Sie kommen aus einer beruflichen Situation, sind eventuell lernen und Unterricht nicht mehr gewöhnt, gerade in den ersten Semestern muss man sich auch wieder an das Lernen gewöhnen. Sind sie ehrlich zu sich selbst, manchmal braucht man auch mehr Zeit, um Grundlagen zu wiederholen.

Steht der Studienplan, geht es daran, das jeweils anstehende Semester mit einem Wochenplan durchzustrukturieren. Ein berufsbegleitendes Studium kann je nach Art zwischen sechs und 20 Stunden Zeitaufwand pro Woche bedeuten. Oftmals sind zwei Abendtermine pro Woche und ein Samstagstermin pro Monat als Vorlesungszeit vom Anbieter vorgegeben.

Je nach Lehrinstitut finden diese online als Live-Veranstaltung statt oder können auch als Aufzeichnung auf andere Tage verschoben werden. Mit den Vorlesungen ist es nicht getan, zusätzliche Angebote wie Workshops, Lerngruppen oder Zusatzmaterialien können ergänzend hinzukommen. Hinzu kommt die Lernzeit.
Erneut der Tipp, halten Sie den Ball flach, denken Sie auch an Ihre anderen Aufgaben, Verpflichtungen und Zeit für sich. Enttarnen Sie aber auch unnötige Zeiträuber wie zum Beispiel, die Zeit, die Sie vor dem Fernseher verbringen, wobei selbstverständlich auch Fernsehen in Maßen erlaubt ist.

Mit dem Tagesplan planen Sie die einzelnen Tage einer Woche. Auch lernfreie Tage sollten eingeplant sein. Da Sie Routinen unterstützen, sollte der Wochenplan außer im Urlaub und im Falle von Dienstreisen aber jeweils ungefähr gleich aussehen. Denken Sie dabei möglichst auch an Ihren Biorhythmus, wann können Sie am besten lernen. Gerade am Anfang wird es nötig sein zu experimentieren. Planen Sie also auch Zeitreserven ein.

Sie werden merken mit dieser Vorstrukturierung wird das Masterstudium plötzlich bewältigbar, die Pläne geben Ihnen Orientierung, die Zwischenschritte und -ziele zudem Motivation. Wir möchten Ihnen noch ein paar Methoden des Zeitmanagements zur Strukturierung vorstellen.

Die ABCD-Methode ...

... hilft Ihnen zu priorisieren. A-Aufgaben sind alle im beruflichen, privaten und Studien-Bereich mit sehr hoher Priorität, die als nächstes anstehen. B-Themen haben eine hohe Priorität, C weniger hoch und D können vorerst liegen bleiben.

Wichtig ist aber, sich die Priorität immer wieder anzuschauen, da auch C-Anforderungen, wie zum Beispiel eine Hausarbeit am Ende des Jahres, zur B- oder sogar A-Priorität werden kann. Die ABCD-Priorität hilft Ihnen auf allen drei Stufen der Planung des Zeitmanagements. Wenn Sie diese bereits bei der Planung im Kopf haben, können Ihnen keine unangenehmen Überraschungen passieren.

Die SMART-Methode ...

... bedeutet, dass die gesetzten Ziele
spezifisch,
messbar,
ansprechend,
realistisch
und terminiert sein sollen.

Achten Sie in allen Planungsschritten darauf.
Da jede Planung nur so gut ist, wie ihre Umsetzung, geht es nun daran anzufangen.
Im Qualitätsmanagement nutzt man für jedes, den sogenannten PDCA-Zyklus. Plan, Do, Check, Act heißt,
Wenn Sie gut geplant haben (Plan)
und nun agieren (Act),
sollten Sie Ihre Pläne auch regelmäßig überprüfen (Check),
um entsprechend reagieren, anpassen und verbessern zu können (Act).
Dies ist ein stetiger Prozess, um ein qualitativ hochwertiges Produkt oder eine Dienstleistung zu erhalten.

Mit diesen Methoden zum Zeitmanagement kann Ihr Masterstudium neben dem Job nur ein voller Erfolg werden.