Vor- und Nachteile von Outsourcing in der IT


Im heutigen Zeitalter der Digitalisierung entstehen in vielen Unternehmen andauernd neue Aufgabenfelder in der IT, die zu einer enormen Herausforderung für den Einsatz von Personal und Finanzen werden.

Vor- und Nachteile von Outsourcing in der IT

Entweder fehlt es an Fachwissen oder die dafür notwendigen technischen Hilfsmittel sind nicht vorhanden. Das gleiche Problem stellt sich, wenn das Unternehmen schnell und exponentiell wächst. Führungskräfte haben in diesem Fall zwei verschiedene Möglichkeiten dieses Ungleichgewicht zu lösen: Entweder wird entsprechendes Fachpersonal neu eingestellt oder die Arbeitsprozesse werden ausgelagert. Die letztgenannte Option trägt in der Fachsprache die Bezeichnung “Outsourcing” und setzt sich in der modernen Geschäftswelt immer mehr durch, da kurzfristige Engpässe gut ausgeglichen werden können. Mit Hilfe des Outsourcings lassen sich sowohl Kosten als auch Zeit einsparen. Jedoch bringt das Auslagern von Personal und den anfallenden IT-Aufgaben nicht nur Vorteile mit sich. Die falsche Auswahl von Geschäftspartnern kann zu Problemen führen.

Mit Outsourcing finanzielle Mittel, personelle Ressourcen und Arbeitszeit einsparen

Wenn es zu einem neu aufkommenden Bedarf an IT-Lösungen im Unternehmen kommt, werden dafür IT-Fachkräfte und digitales Equipment benötigt. Im IT-Bereich sind Fachkräfte gegenwärtig Mangelware und werden stark nachgefragt. Die Suche nach geeignetem Personal für diesen Aufgabenbereich gestaltet sich daher schwierig. Die eigenen Mitarbeiter für die aktuellen Themenfelder in der IT zu schulen, bedeutet einen großen Zeitaufwand und entsprechende Aufwendungen für die Fortbildung. Darüber hinaus müssen die Unternehmen im Anschluss in das technische Equipment investieren. Deshalb bietet es sich an den Bedarf an aktueller Informations- und Kommunikationstechnik mit dem Support eines spezialisierten IT-Anbieters abzudecken. Das Outsourcing der IT kann deutlich preiswerter als der Aufbau einer firmeninternen IT-Abteilung sein. Speziell kleine- und mittelständische Firmen profitieren von dieser Geschäftspraktik und von der Kompetenz der externen IT-Anbieter bei der Softwareentwicklung. Nearshoring wird für viele Unternehmen daher immer lukrativer, da diese zudem von jahrelangen Erfahrungswerten und standardisierten Lösungen profitieren. Dergestalt können sich Unternehmen ungestört auf die eigenen Kernkompetenzen konzentrieren und diese anhand von neuer IT noch verbessern.

Die Nachteile beim Auslagern von IT-Aufgaben

Bei der Suche und Auswahl von IT-Anbietern stehen viele Führungskräfte vor einem großen Dilemma. Aufgrund von fehlenden Kenntnissen in diesem Bereich stellt schon die Anfrage ein Problem dar, da die meisten nicht konkret wissen, was genau benötigt wird. Auf diese Weise gestaltet sich schon zu Anfang die Kommunikation sehr schwierig. Viele preiswerte Softwarefirmen haben ihren Firmensitz im Ausland, sodass neben der räumlichen Distanz auch eine andere Zeitzone die geschäftliche Interaktion behindert.

Darüber hinaus kommt ein Verlust der Arbeitskontrolle hinzu. Die geleisteten Projekte sind aus der Ferne nur schwer zu revidieren. Gelegentlich kommt es bereits bei der anfänglichen Vertragsverhandlung und der darauffolgenden Vertragserstellung zu Missverständnissen und Fehlinformationen. Deshalb ist es für eine einfache Kommunikation und erfolgreiche Zusammenarbeit extrem wichtig, dass sich der Entwicklungspartner für die Software in der Nähe des Unternehmens befindet. Auf diese Weise sind regelmäßig Besuche und Firmenmeetings möglich. Dank einer engen Kooperation zwischen den beiden Parteien kann der Bedarf an Softwareentwicklung klar formuliert und kompetent in die Tat umgesetzt werden.

Outsourcing oder auch Nearshoring bietet Grundsätzlich viele Vorteile bei kurzfristigen IT Projekten und Engpässen oder bei der Entwicklung spezifischer Software. Die Auswahl des Partners ist dabei sehr wichtig. Gute Betreuung, langjährige Erfahrung als auch räumliche Nähe sind daher von Vorteil.

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