Was macht ein Product Owner?


Ein Job mit Verantwortung und viel Abwechslung ist der des Product Owners. Er ist überall dort nachgefragt, wo Unternehmen mittels Agilität positive Effekte für die Organisation oder Projekte generieren möchten. Wir zeigen, worin die Aufgaben des Product Owners bestehen und wie man diese verantwortungsvolle Position bekleiden kann.

Die Rolle des Product Owners im Scrum-Team

In den letzten Jahren wurde die Arbeitswelt auf den Kopf gestellt. Grund dafür ist nicht nur die Digitalisierung. Viele Unternehmen haben erkannt, dass heutzutage im Rahmen der Produktentwicklung Schnelligkeit und Flexibilität gefragt sind. Mittels der Scrum-Methode versucht ein Team als Einheit, dem Arbeitgeber ein funktionsfähiges Produkt vorzulegen. Bei der Scrum-Methode soll der maximale wirtschaftliche Nutzen eines zu entwickelnden Produkts herausgeholt werden. Innerhalb des Scrum-Teams gibt es drei verschiedene Rollen:
  • Entwickler (in der Regel 3 bis 8 Fachleute)
  • den Produkt Owner (1 Person)
  • den Scrum Master (1 Person)


Umschulungen

In jüngster Vergangenheit wurden viele moderne Jobs geschaffen - so auch der des Product Owners. Obwohl es die Scrum-Methode bereits seit den 1990er-Jahren gibt, entdecken zahlreiche Unternehmen das Vorgehensmodell im Projekt- und Produktmanagement erst jetzt für sich. Dank des neuen Trends sind die beruflichen Zukunftsaussichten von Produkt Ownern gut, sind sie doch als Produktverantwortliche ein entscheidendes Verbindungsglied, welches zwischen dem Scrum-Team und den Stakeholdern fungiert.

Diese Aufgaben hat der Product Owner

Der Product Owner nimmt eine wichtige Rolle innerhalb des Scrum-Teams ein, da er stellvertretend für den Anwender des Produkts steht. In seinen Zuständigkeitsbereich fällt die Wertsteigerung des Produktes. Zu seinen Kernaufgaben gehören:
  • das Kommunizieren der Vision
  • die Zusammenstellung des Product Backlog
  • die Priorisierung des Product Backlog
  • das Produkt anzunehmen, zu verbessern oder abzulehnen
  • Bestimmung und Management des Release-Plans
  • Bestimmen und Sichern des ROI
  • Commitment zum Entwicklungsteam zu zeigen

So wird man Product Owner

Eine beliebte Möglichkeit, sich als Product Owner zu qualifizieren, besteht darin, ein Training zum Product Owner zu absolvieren. Abgesehen von einem abgeschlossenen Studium sind bei einer Bewerbung auch vergleichbare Ausbildungen und Fachkenntnisse gerne gesehen. Kurse für Product Owner richten sich nicht nur an diejenigen, welche demnächst die Rolle des Product Owners ausfüllen möchten, sondern auch an bereits tätige Product Owner. Diese haben die Möglichkeit, ihr Wissen aufzufrischen oder sich neue Inspirationen für ihre Arbeit zu holen. Zu den gern gesehenen Voraussetzungen für die Teilnahme an einer entsprechenden Schulung gehört ein abgeschlossenes Studium der Informatik, der Betriebswirtschaftslehre oder der Wirtschaftsinformatik. Fachwissen zum Produkt und Themenbereich, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit sind weitere Kompetenzen, mit denen der Product Owner punkten kann. Bevor man sich für einen Bildungsanbieter entscheidet, sollte man sicherstellen, dass dieser am Ende der Schulung eine anerkannte Zertifizierung (CSPO® Product Owner Zertifizierung) ausstellt. Diese bescheinigt eine vollständige und aktive Teilnahme am Training und kann bei Bewerbungen zum Nachweis der eigenen Qualifikationen genutzt werden.

Wie viel verdient ein Product Owner?

Laut Stepstone liegt das durchschnittliche Jahresgehalt von Product Ownern bei etwa 64.800 Euro Brutto. Dieses lässt sich mit einiger Berufserfahrung noch steigern, wobei das letztendliche Gehalt immer auch vom Arbeitgeber und der Region abhängt. In der Regel gilt: Je größer das Unternehmen, umso besser sehen die Verdienstaussichten aus.

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