Erfolg kommt nicht von alleine: Tipps für den unternehmerischen Triumph


Jeder möchte Erfolg haben - und zwar in allen Lebenslagen. Insbesondere im Beruf möchte man erfolgreich sein, dann klappt es auch mit allen anderen Situationen im Leben, glaubt man zumindest. Leider ranken sich um diesen Begriff allerhand Klischees und Mythen wie "Von nichts kommt nichts" oder "Erfolg ist einmal mehr aufstehen als hinfallen". Zwar sind diese Weisheiten nicht falsch, hilfreich sind sie allerdings auch nicht. Aus diesem Grund geben wir in diesem Artikel wahrlich hilfreiche Tipps, wie Berufstätige selbst für Erfolg in ihrem Beruf sorgen.

4 klassische Irrtümer zum Thema Erfolg im Beruf

Wenn wir am Ende unseres Lebens alle Fehler aufschreiben müssten, würden wir wahrscheinlich lange Zeit an dieser Liste sitzen. Fehler sind aber menschlich und können im Leben nicht ausgeschlossen werden. Das bedeutet aber nicht, dass man leichtsinnige Fehler begehen muss. Nachfolgend haben wir vier klassische Irrtümer aufgelistet, damit Leser diese Fehler erst gar nicht machen:

  • Wer hart arbeitet, ist am Ende erfolgreich: Dass sich harte Arbeit am Ende immer lohnt, ist ein klassischer Mythos, der leider nicht unbedingt richtig ist. Tatsächlich kann man Erfolg nicht erreichen, ohne sich dafür einzusetzen. Und ja, harte Arbeit, Fleiß und Ehrgeiz sind einige der vielen Voraussetzungen. Es stimmt jedoch nicht, dass Erfolg immer das Ergebnis harter Arbeit ist. Es gibt genügend Menschen, die 60 Stunden die Woche im Büro arbeiten, ohne erfolgreich zu sein. Erfolg entwickelt sich vielmehr aus persönlichen Zielen, harter Arbeit, Leidenschaft, der Bereitschaft zum Lernen und etwas für Veränderungen zu tun.
  • Ein guter Schulabschluss bringt Erfolg: Natürlich ist eine gute Ausbildung der Grundstein, um einen guten Beruf zu wählen. Ohne ein Studium ist die Auswahl der Jobs von Anfang an eingeschränkt. Das bedeutet aber nicht, dass Topnoten automatisch eine gute Karriere bedeuten. Leider liegt der Fokus heutiger Schulen und Universitäten beim Fachwissen, dabei werden Sozialkompetenzen häufig vernachlässigt. Eine Intelligenzbestie ist jedoch nicht automatisch ein guter Teamplayer - und genau das wollen viele Unternehmen.
  • Qualität kam, sah und siegte: Der Schlüssel zum Erfolg liegt unter anderem in der Qualität der eigenen Arbeit - sie alleine ist dagegen nicht ausreichend. Ebenso sind gute Umgangsformen, eine allgemeine Konsistenz in der eigenen Arbeit, eine konstante Verbesserung sowie ein pro-aktives Engagement von Nöten. Jedes Unternehmen hat gewisse Erwartungen an seine Mitarbeiter, welche das Personal erfüllen muss, damit die Firma ihr Image bewahren kann.
  • Erfolg ist Glückssache: Ja, Erfolg hat in der Tat etwas mit Glück zu tun. Glück alleine macht jedoch nicht erfolgreich - das Timing spielt eine viel größere Rolle: Wenn man den richtigen Menschen am richtigen Ort begegnet, kann bereits die Erfolgsgeschichte beginnen. Es gibt dagegen keine Glückspilze, denen rote Teppiche durch das gesamte Leben vorgelegt werden. Glück ist kein Zufall, meist wird es von der betroffenen Person selbst gestartet. Folglich ist Erfolg das Ergebnis von entschiedenem, selbstverantwortlichem Handeln.

Was erfolgreiche Menschen gemeinsam haben

Wer kann ohne schlechtes Gewissen von sich behaupten, erfolgreich zu sein? Jeder kennt mit Sicherheit eine Person, der scheinbar alles leicht fällt: Ob privat oder im Job, alles, was dieser Mensch anfasst, gelingt. Man selbst ist fassungslos und kann sich nicht erklären, was das Erfolgsrezept dieses Menschen ist.

Der erste Schritt zu Erfolg ist es, die eigene Einstellung zu ändern. Viele Menschen kommen am Ende des Arbeitstages erschöpft nach Hause und machen sich Gedanken darüber, was am besagten Tag alles schiefgelaufen ist: Ein Fehler im Kundengespräch, faule Angestellte oder der Geschäftspartner, der alles auf die leichte Schulter nimmt. Diese Dinge sollten einen während der Arbeitszeit beschäftigen, nicht aber daüber hinaus. Die negative Einstellung hat oftmals zur Folge, dass Erfolge - egal wie groß oder klein sie sind - übersehen werden.

Eine gewisse Selbstreflexion ist allerdings der Schlüssel zum Erfolg. Jeder Mensch muss sich bewusst machen, was er bisher erreichen konnte, um erfolgreich zu sein. Ein Zitat von Sokrates belegt genau dies: "Das gute Gelingen ist zwar nichts Kleines, fängt aber mit Kleinigkeiten an." Bisherige Erfolge geben Kraft, weiterhin erfolgreich zu sein. Erfolg ist somit Einstellungssache, was Mark Twain uns zu vermitteln versucht: "Wer den Erfolg gut behandelt, dem läuft er nach wie ein Hund."

Wie man erfolgreich wird

"Das Morgengrauen beginnt mit der Zeitungslektüre" - Unrecht hat der Aphoristiker und Zeithistoriker Michael Richter nicht, auch wenn zusätzlich der Kaffee nicht fehlen darf. Für Arbeitnehmer beginnt der Arbeitstag zunächst einmal mit einer kleinen Pause, schließlich muss man sich an die ersten Sonnenstrahlen gewöhnen und wach werden. Jeder hat sein eigenes Morgenritual, sei es, mit Espresso den Mund zu spülen, den Hund beim Geschäftchenmachen zuzuschauen oder sich durch den überlaufenden RSS-Feed zu klicken. Doch die erste Stunde kann den Tagesverlauf entscheidend prägen - sowohl die Laune als auch die Produktivität und den Erfolg.

An dieser Stelle sollte man nichts falsch verstehen, es gibt kein richtiges oder falsches Aufstehen. Was für den einen gut ist, muss es für den anderen nicht sein. Jacquelyn Smith hat in einem Artikel für den Business Insider 12 Dinge zusammengefasst, die erfolgreiche Menschen in der ersten Stunde ihres Arbeitstages tun. Wie ihre Punkte zeigen, ist Erfolg häufig Entscheidungssache, ja sogar eine Attitüde, welche mit Disziplin zu tun hat. Der Morgen ist ein kleiner doch entscheidender Baustein, den man nutzen sollte, um den eigenen Erfolg einzuleiten.

Im Laufe des Tages kommen weitere Bausteine hinzu, die den eigenen Erfolg definieren. Folgende Tipps sollten Sie sich zu Herzen nehmen:

  • Schluss mit Ausreden: Neidische Blicke auf den erfolgreichen Kollegen werden den eigenen Erfolg keinesfalls herbeizaubern. Statt sich auf andere Menschen zu konzentrieren, sollte man damit beginnen, an seinem eigenen Erfolg zu arbeiten. Der erste Schritt ist, mit Ausreden aufzuhören. Erfolg kommt nicht von alleine und muss erarbeitet werden. Damit beginnt man nicht morgen, auch nicht heute, sondern sofort.
  • Niederlagen können ein Neuanfang sein: 1914 verlor Thomas Edison seine jahrelange Arbeit, als sein Labor abbrannte. Statt seinen Werken nachzutrauern, begann er seine Forschung mit neuen Gedanken.
  • Risiken können Früchte tragen: Erfolgreiche Menschen sind bereit, Risiken einzugehen. Die Eltern von Michael Dell drängten ihn zum Medizinstudium. Da er lieber Computer verkaufte, brach er 1984 sein Studium ab und gründete seine eigene Firma. Heute ist er einer der größten Computer-Hersteller der Welt.
  • Erfolgreiche Menschen sind wissenshungrig: Wenn der eigene Magen knurrt, sollten Sie ihn mit Wissen statt mit kalorienreichen Burgern füttern. Erfolgreiche Menschen kennen sich mit ihrer Materie aus und niemand kann ihnen in diesem Bereich das Wasser reichen. Natürlich müssen sie einen Beruf ausüben, der ihnen Spaß macht, dann wird das Lernen gleich interessanter. Zur Wissensaneignung gibt es hier kostenlose Praxisratgeber, mit denen Unternehmer alles über die Umsatzsteuer, den Jahresabschluss und andere wichtige Themen erfahren. Wer sich in seiner Materie auskennt, wird seinen Job richtig und erfolgreich ausführen können.

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