Marketing-Studenten aufgepasst: Marketing findet immer noch offline statt


Mit dem digitalen Zeitalter hat sich das Marketing für viele Unternehmen größtenteils in den Online-Bereich verschoben. Das Offline-Marketing genießt aber nach wie vor eine äußerst wichtige Rolle. Unternehmen sind immer noch auf Messen präsent und werben dort mit riesigen Werbeplanen, Werbeschildern und Roll-Ups auf potenzielle Kunden. Für Marketing-Studenten, die auf der Suche nach einem Job sind, ist es wichtig, sich nicht ausschließlich auf den Online-Sektor zu konzentrieren. Zwar spielen Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Google+ eine große Rolle, traditionelle Instrumente sollte der versierte Marketing-Student dennoch beherrschen, um beim Job-Hunting gegen die Konkurrenten zu bestehen.

Marketing-Studenten aufgepasst: Marketing findet immer noch offline statt

Mit dem digitalen Zeitalter hat sich das Marketing für viele Unternehmen größtenteils in den Online-Bereich verschoben. Das Offline-Marketing genießt aber nach wie vor eine äußerst wichtige Rolle. Unternehmen sind immer noch auf Messen präsent und werben dort mit riesigen Werbeplanen, Werbeschildern und Roll-Ups auf potenzielle Kunden. Für Marketing-Studenten, die auf der Suche nach einem Job sind, ist es wichtig, sich nicht ausschließlich auf den Online-Sektor zu konzentrieren. Zwar spielen Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Google+ eine große Rolle, traditionelle Instrumente sollte der versierte Marketing-Student dennoch beherrschen, um beim Job-Hunting gegen die Konkurrenten zu bestehen.

Was ist Offline-Marketing?

Es ist natürlich das genaue Gegenteil vom Online-Marketing und nutzt alle Medien und Kommunikationsmittel, die das Internet nicht nutzt. Darunter fallen in erster Linie Print-Produkte, die sich für diverse Werbezwecke eignen. Viele Betriebe stellen sich berechtigterweise die Frage, warum sie Geld für Online-Werbung investieren sollen, wenn daraus sich für sie kein Absatz ergibt, weil ihre Zielgruppe kaum im Internet einkauft oder Dienstleistungen nutzt. Viele Kleinbetriebe leben ausschließlich von der Lauf- und Stammkundschaft. Für sie lohnt sich das Internet als Marketing-Plattform schlichtweg nicht. Hinzu kommen Kunden, die den direkten Kontakt im Ladengeschäft suchen.

Das klassische Direkt-Marketing

Das gewinnträchtigste Marketing ist das sogenannte Direkt-Marketing. Angetrieben von der überzeugungskraft des Verkäufers, der sein Produkt oder seine Dienstleistung verkauft, sorgt dieses Marketing-Tool für viele Unternehmen für den größten Umsatz. Der Vorteil: Das Direkt-Marketing funktioniert immer und überall gleich. Die ersten Betreiber des Direkt-Marketings wahren fahrende Händler, die von Markt zu Markt zogen und Waren austauschten. Damals lohnte sich der Tausch von Wahren mehr, als Geld dafür zu verlangen. Die erhaltene Ware tauschte oder verkaufte der Händler in einer anderen Region, wo diese Ware sehr wertvoll war und machte so großen Gewinn.

Heute hat das Direkt-Marketing den Vorteil, dass die Preisgestaltung sehr frei erfolgen kann. Kaum ein potenzieller Kunde wird den Preis mithilfe einer Preissuchmaschine vergleichen.

Das Print-Marketing

Der Nachfolger des klassischen Marketings ist das Print-Marketing. Aufgrund des Internets klagen zwar klassische Verlagshäuser über sinkende Einnahmen. Dennoch sind Tageszeitungen und Zeitschriften weiterhin eine wichtige Informationsquelle für Menschen verschiedener Bereiche. Hier finden sie nach wie vor exklusive Berichte, die es nicht im Internet gibt. Die Veröffentlichung eines Artikels in einer renommierten Zeitung ist nach wie vor wichtiger als ein Post auf Twitter.

Aufgrund der Ernsthaftigkeit von Zeitungen und Zeitschriften erhalten Inserate auch größere Aufmerksamkeit als im Internet. Die Anzeigen in Zeitungen werden auch häufiger gelesen als die bewegten Bilder im Internet, die meist als störend empfunden werden. Ernst zu nehmende Unternehmen werden Mitarbeiter ihrer Führungsetage nach wie vor über ein Inserat einer wichtigen Wirtschaftszeitungen suchen.

Kleine Unternehmen dagegen nutzen das Flugblatt zur regionalen Werbung. Auch wenn sich viele Bürger über überfüllte Briefkästen ärgern, so erhält das Flugblatt nach wie vor große Aufmerksamkeit. Sowohl für den Kunden als auch den Anbieter gibt es einen großen Vorteil: Das Produkt ist einerseits „um die Ecke“ vorhanden und verstellt nicht den Platz für neue Ware, andererseits gibt es einen großzügigen Rabatt.

Kosten des Offline-Marketings

Offline-Maßnahmen werden nicht ausschließlich digital erstellt, übermittelt und verbreitet. Deshalb sind folgende Kostenfaktoren beim Offline-Marketing zu berücksichtigen:

  • Die Gestaltungskosten hängen von Größe und Umfang ab.
  • Im Businessplan sollte das Durchschnittshonorar für die Marketingkosten getreu dem Bund Deutscher Grafiker berechnet werden.
  • Die Kosten für die Gestaltung einer kompletten Geschäftsausstattung belaufen sich auf etwa 3.000 bis 4.000 Euro.
  • Herstellungskosten für einen Druck oder eine Spotproduktion beginnen bei 50 Euro für einige Visitenkarten und laufen in den sechsstelligen Bereich. Individuelle Anfragen sind unerlässlich.
  • Als Medienkosten fallen Ausgaben für Vertrieb und Veröffentlichung an.
  • Die Schaltungskosten in einer Wochenzeitung sind natürlich geringer, als für die Platzierung eines TV-Spots.
  • Die Höhe der Kosten für eine gewünschte Platzierung ist meist im Footer der Internetseiten zu finden.
  • Reisekosten für den Außendienst, Messestand, Werbegeschenke, Give aways sowie Point to Sale Maßnahmen fallen ebenfalls an.

Studie: Online-Werbung ist lästig

Ein weiter Punkt, der für Offline-Marketing spricht, ist eine US-Studie von Adobe aus dem Jahr 2012. Demnach finden 68 Prozent der Befragten Online-Werbung als „störend“ und „nervig“. 54 Prozent sind davon überzeugt, dass Werbebanner nicht funktionieren. Marketing-Studenten und -Betreiber stellen sich natürlich die Frage, was es bedeutet, wenn 30 Prozent der Befragten Verbraucher der Meinung sind, dass die heutige Online-Werbung „komplett ineffektiv“ ist. Immerhin 66 Prozent schaut sich Werbespots lieber im TV an oder liest sie in Print-Anzeigen. Natürlich ist Werbung im Internet nicht gleich für die Katz, es ist eher die Präsentation, die für die Zielgruppe so abschreckend ist. Viele der Befragten würde ein gut erstelltes Video den schlechten Werbebannern vorziehen. Dennoch zeigt diese Erkenntnis, das Unternehmen weiterhin der Offline-Werbung viel Aufmerksamkeit schenken sollten, da man hier scheinbar weniger falsch machen kann.

Nützliche Links

Praktika MARKETING

Freie Praktikumsstellen MARKETING

Stellenangebote MARKETING

Freie Stellenangebote MARKETING

Personalsuche MARKETING

Stellengesuche MARKETING

Lehrstellen MARKETING

Freie Lehrstellen Marketing

Personaldienstleister im MARKETING-Bereich

Personaldienstleister MARKETING

Publisher: Finden Sie uns auf Google+